Pfarrei der Gottesmutter von Białynicze gregorianka.belynichi@gmail.com

Gregorianische Messen

Über Gregorianka.com können Sie Gregorianische Messen kurzfristig bestellen, denn in den Pfarreien des Gebiets Mogiljow in unserem Erzbistum gibt es freie Termine. Schreiben Sie uns oder rufen Sie an, um Ihre Messintentionen anzumelden.

Am häufigsten werden bei uns Gregorianische Messen bestellt, das sogenannte Gregorianum (30 heilige Messen für einen Verstorbenen), außerdem Novenen (9 Messen) und einzelne Messintentionen.

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Gregorianische Messen in Białynicze

Wenn Sie Gregorianische Messen in Białynicze bestellen, unterstützen Sie das Werk der Pfarrei, die das Heiligtum der Gottesmutter von Białynicze wieder aufbauen möchte.

Warum Gregorianische Messen?

Gregorianische Messen (auch „Gregorianum“ genannt) sind eine Reihe von 30 heiligen Messen, die an 30 aufeinanderfolgenden Tagen, Tag für Tag, für einen bestimmten Verstorbenen gefeiert werden. Sie sind die wirksamste Hilfe für eine leidende Seele im Fegefeuer, die sie von den zeitlichen Sündenstrafen nach dem Tod befreit.

Wer feiert diese Messen?

Pfarrer Józef Sierpejka

Der Pfarrer der Pfarrei der Gottesmutter von Białynicze betreut eine kleine Gemeinde von Gläubigen und kann deshalb diese Verantwortung übernehmen. Auch viele Priester im Osten von Belarus, die sich in einer ähnlichen Lage befinden und freie Termine für Messintentionen haben, sind bereit, solche heiligen Messen zu feiern.

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Priester Andrej Kieulicz

Erzbistum Minsk-Mogiljow.
Seelsorger in Horki, Tschawussy und Mszislau.

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Priester Alaksandr Famianych

Direktor von „Radio Maria Belarus“.

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Sie können auch wählen

Jährliches Totengedenken

Gebet in der Pfarrei der Gottesmutter von Białynicze während des ganzen Kirchenjahres: Vor der Sonntagsmesse werden die Vor- und Nachnamen der Verstorbenen verlesen, und es wird ein Gebet für sie gesprochen.

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Gregorianische Messen – Fragen und Antworten

Was sind Gregorianische Messen?
Gregorianische Messen (oft kurz „Gregorianum“ genannt) sind dreißig heilige Messen, die Tag für Tag für einen einzigen Verstorbenen gefeiert werden.
Dürfen Gregorianische Messen unterbrochen werden?
Gregorianische Messen werden Tag für Tag ohne Unterbrechung gefeiert. Nach der Erklärung der Konzilskongregation (Sacra Congregatio Concilii) vom 24. Februar 1967 ist die Reihe jedoch nicht verloren, wenn ein unvorhergesehenes Hindernis (z. B. eine plötzliche Erkrankung des Priesters) sie unterbricht: Die fehlenden Messen werden an den folgenden Tagen nachgeholt, bis die volle Zahl von dreißig erreicht ist. Deshalb planen Priester, die ein Gregorianum übernehmen, die tägliche Eucharistiefeier für diese ganze Zeit fest ein – auch auf Reisen oder im Urlaub. Die Messen müssen nicht vom selben Priester und nicht am selben Altar gefeiert werden.
Woher stammt der Brauch der Gregorianischen Messen?
Der Brauch der dreißig Gregorianischen Messen geht – wie schon der Name sagt – auf den heiligen Papst Gregor den Großen zurück. Er ließ auf diese Weise für einen verstorbenen Benediktinermönch beten, den er gut kannte. Davon berichtet er in seinem Werk Dialoge.
Wer war der heilige Papst Gregor der Große?
Der heilige Gregor wurde um das Jahr 540 in Rom in einer vornehmen Senatorenfamilie geboren. Mit 32 Jahren wurde er Präfekt der Ewigen Stadt; nach einiger Zeit legte er das Amt nieder und gründete in seinem Familienpalast ein Kloster. Mit etwa 40 Jahren empfing er von Papst Pelagius II. die Diakonenweihe und wirkte danach sieben Jahre lang als päpstlicher Gesandter am Kaiserhof in Konstantinopel. Im Jahr 590 wurde er zum Papst gewählt.
In seinem Pontifikat wurden die Angelsachsen in die Kirche aufgenommen, und die Langobarden und Westgoten in Spanien sagten sich von der arianischen Irrlehre los. Besondere Sorge trug er für die Armen und Bedürftigen, für die er erhebliche kirchliche Mittel aufwandte. Er verfasste zahlreiche theologische Werke; das berühmteste, die Moralia in Iob (Auslegung des Buches Ijob), prägte die gesamte Theologie des Mittelalters. Einige seiner Homilien sind bis heute in das Stundengebet aufgenommen.
Er starb am 12. März 604 in Rom und wurde im Petersdom beigesetzt. Als Vorbild eines Hirtenpapstes erhielt er den Beinamen „der Große“. Er ist einer der vier großen abendländischen Kirchenväter und Patron der Musiker, Sänger, Chorsänger und kirchlichen Schulen.
Heiliggesprochen wurde er auf Wunsch der Gläubigen, die von seiner Heiligkeit überzeugt waren. Es hat symbolische Bedeutung, dass gerade er das dreißigtägige eucharistische Gebet für die Verstorbenen angeregt hat – eine Praxis, die dem Volk Gottes über Jahrhunderte Trost und Hoffnung geschenkt hat.
Wo werden die Gregorianischen Messen gelesen?
Wenn Sie heilige Messen über gregorianka.com bestellen, helfen Sie beim Wiederaufbau des Heiligtums der Gottesmutter von Białynicze, denn dort werden die Messen in erster Linie gefeiert. Darüber hinaus übernehmen auch Priester aus verschiedenen Pfarreien im Osten von Belarus gern die Feier Gregorianischer Messen. Nähere Informationen zu den Pfarreien und Priestern finden Sie auf gregorianka.com.
Erhalte ich eine Bestätigung, dass die Messen gefeiert wurden?
Ja. An die E-Mail-Adresse, von der aus Sie uns schreiben, senden wir einen Vorschlag für Datum und Uhrzeit der Messfeier. Spätestens zwei Tage nach Eingang des Messstipendiums auf dem Konto der Pfarrei erhalten Sie die offizielle Bestätigung über die Feier der Gregorianischen Messen. Sie enthält:
  • die angegebene Intention,
  • das Datum bzw. die Daten,
  • die Uhrzeit jeder einzelnen heiligen Messe.
Was „kosten“ Gregorianische Messen?
Vorab muss klar gesagt werden: Die heilige Messe hat keinen Preis, sie ist unbezahlbar. Das Wort „kosten“ wird nur umgangssprachlich verwendet. Der richtige Begriff ist Messstipendium – eine freiwillige Gabe der Gläubigen.
Das Stipendium dient dem Lebensunterhalt des Priesters und deckt auch Steuern, Abgaben und andere notwendige Ausgaben. Seine Höhe ist immer freiwillig und hängt von den Möglichkeiten und dem Wunsch ab, die Kirche zu unterstützen. Der Priester leistet schließlich viele weitere Dienste, für die er keine Vergütung erhält – Beichte, geistliche Begleitung, Leitung der Pfarrgemeinschaften, Verwaltungs- und wirtschaftliche Aufgaben.
  • Messe in einer einzelnen Intention – die Gläubigen geben ein Stipendium für eine heilige Messe.
  • 30 Gregorianische Messen – da sie Tag für Tag gefeiert werden, geben die Gläubigen in der Regel ein Stipendium, das dem Dreißigfachen des Stipendiums für eine einzelne Messe entspricht.
Wie lange muss man auf die Feier der Gregorianischen Messen warten?
An der Initiative gregorianka.com beteiligen sich viele Priester aus dem Osten von Belarus, daher ist die Wartezeit in der Regel nicht lang. Für genaue Auskünfte nehmen Sie am besten direkt Kontakt mit uns auf.
Sind Gregorianische Messen ein wirksames Gebet?
Die Praxis der dreißig Gregorianischen Messen erwächst aus dem tiefen Glauben des Volkes Gottes und der Überzeugung von der Kraft der Eucharistie.
Ihr Ursprung ist ein außergewöhnliches Ereignis: Dem heiligen Papst Gregor dem Großen erschien im Traum ein verstorbener Mönch und bat um dreißig Messen, Tag für Tag gefeiert. Nach deren Abschluss erschien der Mönch erneut und dankte für die empfangene Barmherzigkeit und seine Erlösung.
Zeugnisse von Gläubigen bestätigen die Wirksamkeit dieser Praxis auch heute. Im Heiligtum von Białynicze hängen zahlreiche Votivgaben, die zum Dank für empfangene Gnaden gebracht wurden. So bestellte zum Beispiel ein Ärzteehepaar dreißig Messen „zum Himmlischen Hof“ mit der Bitte, in der Stunde des Todes Gott nicht zu verleugnen. Beide waren schwer erkrankt, und die Ärzte gaben ihnen keine Überlebenschance. Sie empfingen das Sakrament der Krankensalbung und das Bußsakrament und bestellten zudem die Gregorianischen Messen. Entgegen allen Prognosen wurden sie wieder gesund und loben Gott bis heute mit ihrem Leben und ihrer Arbeit.
Gläubige bezeugen außerdem einen inneren Frieden im Hinblick auf ihre verstorbenen Angehörigen, der sich nach dem Abschluss der dreißig Gregorianischen Messen einstellt.
Die ehemalige Karmelitenkirche in Białynicze, Zeichnung von Napoleon Orda
Napoleon Orda, Białynicze (1877), gemeinfrei · Wikimedia Commons

Das Heiligtum der Gottesmutter von Białynicze

Jahrhundertelang war Białynicze am Fluss Druć eines der bedeutendsten Marienheiligtümer der alten polnisch-litauischen Adelsrepublik – man nannte es das „Tschenstochau Weißrusslands“. Die Karmelitenkirche mit dem Gnadenbild der Gottesmutter, gekrönt 1761, wurde in sowjetischer Zeit zerstört.

Heute baut die Pfarrei das Heiligtum wieder auf, und jede hier bestellte Messe unterstützt dieses Werk.

Geschichte des Heiligtums →

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